Vogelhaus für Balkon und Garten

 
Expedition ins Tierreich.
Vogelhaus

Kleine und große Tierforscher können sich bald auf die Lauer legen und die Welt vor der eigenen Balkontür neu entdecken.

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Schwierigkeitsgrad

Kosten

Zeitaufwand

Mit diesem Nistkasten für Singvögel kommt neues Leben in Ihren Garten oder auf Ihren Balkon. Auch als Anfänger bauen Sie das Vogelhaus problemlos innerhalb eines halben Tages. Die Kosten liegen bei ca. 20 Euro.

Die folgende Bauanleitung gilt für Birke-Multiplexplatten in 12 mm Stärke. Lassen Sie sich die Platten einfach im Baumarkt oder bei Ihrem Tischler zuschneiden. Wenn Sie andere Materialien oder Stärken verwenden, passen Sie die Stückliste entsprechend an.

Das Vogelhaus können Sie entweder aufstellen oder aufhängen. Für die hängende Variante benötigen Sie Kordeln. Diese dienen gleichzeitig zur Befestigung des Daches. In der stehenden Variante montieren Sie einfach einen Besenstiel als Ständer an die Grundplatte des Vogelhauses.

Eine detaillierte Materialliste sowie die Konstruktionszeichnung finden Sie unter dem Link „Downloads zum Projekt“.

  • Easy
    Easy Werkzeuge
    Wenn Du es einfach willst.
  • Universal
    Universal Werkzeuge
    Vielseitigkeit für mehr.
  • Advanced
    Advanced Werkzeuge
    Wenn Du das Beste suchst.

Benötigte Elektrowerkzeuge:

Hilfsmittel:

  • Anreißwinkel oder Geodreieck
  • Zirkel
  • Universalbohrer, Ø 4–10 mm
  • Bleistift, Zollstock
  • Schleifpapier, Körnung ca. 150
  • Pinsel (oder Spraygun)
  • Versenker
  • Resteplatte als Unterlage
  • Für den eigenen Schutz: Mundschutz, Schutzbrille, Handschuhe

Benötigte Materialien:

  • Multiplexplatte Birke, 12 mm
  • Holz-Senkkopfschrauben
  • 1 Stück Holz
  • Besenstiel oder Kordel
  • Holzleim zur Befestigung des Besenstiels oder Dübel für die Kordelanbringung
  • Weiße Fassadenfarbe oder Acryllack

Detailierte Materialliste einblenden

Pos.

Stk.

Bezeichnung

Länge

Breite

Stärke

Material

0

1

Grundplatte

350 mm

200 mm

12 mm

Birke-Multiplex

1

2

Einfassung seitlich

350 mm

40 mm

12 mm

Birke-Multiplex

2

1

Einfassung vorn

224 mm

40 mm

12 mm

Birke-Multiplex

3

2

Wände seitlich

175 mm

190 mm

12 mm

Birke-Multiplex

4

2

Wände Giebel

275 mm

200 mm

12 mm

Birke-Multiplex

5

1

Dach

245 mm

212 mm

12 mm

Birke-Multiplex

6

1

Dach

245 mm

224 mm

12 mm

Birke-Multiplex

7

1

Dübelstange

300 mm

10 mm

20 mm

8

1

Besenstil als Fuß

1.000 mm

20 mm

20 mm

9

4

Kordel

1.000 mm

20 mm

10

27

Senkkopfschrauben, 3,5 x 35 mm

11

1

Senkkopfschraube, 4,50 x 50 mm (nur bei stehender Variante)

12

ca. 0,5 l Acryllack, weiß

1

Front und Rückwand zuschneiden

1 - Front und Rückwand zuschneiden
Front und Rückwand zuschneiden

Übertragen Sie zunächst die Konstruktion der Front von der Konstruktionszeichnung auf die Frontplatte. Zeichnen Sie die Dachschrägen mit Hilfe des Lineals & das Schlupfloch mit Hilfe des Zirkels ein. Markieren Sie außerdem mit Bleistift die zwei Löcher unterhalb der Spitze für die Aufhängung und das Loch für die Landestange.

Sägen Sie nun mit der Stichsäge den Dachgiebel an den Linien entlang aus. Befestigen Sie dazu die Frontplatte mit Zwingen so am Rand Ihres Arbeitstisches, dass Sie nicht in den Tisch hineinsägen. Nachdem Sie die erste Dachschräge gesägt haben, müssen Sie das Werkstück umspannen.

Die zurechtgesägte Front können Sie als Schablone für die Rückwand verwenden. Zeichnen Sie die Dachschrägen und die Löcher für die Aufhängung ein und schneiden Sie die Rückwand entsprechend zu. Damit die Kanten schön sauber werden, entgraten Sie diese anschließend mit dem Multischleifer.

Jetzt bohren Sie die entsprechenden Löcher in die Front und Rückwand des Vogelhauses. Legen Sie die Frontplatte auf Kanthölzer, damit Sie nicht in die Arbeitsplatte bohren, und befestigen Sie alles mit Zwingen. Die drei kleinen Löcher für die Aufhängung und die Landestange bohren Sie mit dem 10-mm-Holzbohrer.

Um das große Schlupfloch schnell und einfach auszusägen, verwenden Sie eine Lochsäge als Aufsatz für Ihre Bohrmaschine. Falls Sie keine Lochsäge zur Verfügung haben, bohren Sie mehrere kleine Löcher mit dem 10-mm-Bohrer, einmal durch das Zentrum und viermal am Rande des Schlupfloches (bei 12, 3, 6 und 9 Uhr). Sägen Sie nun mit der Stichsäge vom Zentrum zu einem Bohrloch am Rand und dann entlang des Kreises von Bohrloch zu Bohrloch. Gegebenenfalls müssen Sie das Werkstück dabei mehrmals umspannen.

In die Rückwand bohren Sie lediglich die beiden kleinen Löcher für die Aufhängung.

2

Front und Rückwand mit Seitenteilen verbinden

2 - Front und Rückwand mit Seitenteilen verbinden
Front und Rückwand mit Seitenteilen verbinden

Front und Rückwand werden mit jeweils vier Schrauben an die Seitenteile geschraubt. Stellen Sie die Wände so zueinander, wie sie später verschraubt werden und zeichnen Sie die Innenkanten der Seitenteile mit Bleistift auf der Front und auf der Rückwand ein. Nehmen Sie die Teile wieder auseinander und zeichnen Sie die Position der Schrauben genau mittig zwischen der eingezeichneten Linie und dem Rand ein. Die Schraubenlöcher sollten etwa 4 cm von oben und unten eingerückt sein.

Bohren Sie die Schraubenlöcher mit dem 4-mm-Bohrer in der Front und in der Rückwand vor. Nun fügen Sie die Front oder die Rückwand und das Seitenteil jeweils so zusammen, wie sie verschraubt werden und bohren mit einem 3-mm-Bohrer durch die Löcher hindurch in das Seitenteil hinein. Bohren Sie auf diese Weise auch die übrigen Löcher in den Seitenteilen vor.

Danach nehmen Sie den Akkuschrauber, und montieren Sie die Vorder- und Rückseite sowie die Seitenteile mit Schrauben (3,5 x 35 mm). Achten Sie darauf, dass die Schraubenköpfe ganz versenkt sind.

Tipp zum Verschrauben zweier Holzteile

Bohren Sie das Loch in der Platte, durch die zuerst geschraubt wird, stets 0,5 bis 1 mm größer vor als der Schraubendurchmesser ist. Das Loch sollte so tief vorgebohrt werden, dass der Schraubenkopf ganz darin verschwindet. Das Loch in der Holzplatte, in die als Zweites gebohrt wird, sollten Sie hingegen 1 mm kleiner vorbohren als der Schraubendurchmesser ist. So kann das Schraubengewinde gut greifen.

So sägen Sie spielend die Kurve

Sie bauen eine Seifenkiste und müssen das Lenkrad in Form sägen. Oder Sie möchten in eine Holzkiste Aussparungen sägen, damit sie sich besser tragen lässt. Für solche und ähnliche Arbeiten, bei denen Sie um die Kurve sägen müssen, greifen Sie am besten zur Stichsäge.

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3

Bodenplatte vorbereiten und montieren

3 - Bodenplatte vorbereiten und montieren
Bodenplatte vorbereiten und montieren

Zeichnen Sie zunächst die Löcher zur Befestigung der Futterkugeln auf der Bodenplatte ein und durchbohren Sie diese mit dem 8- oder 10-mm-Bohrer.

Die Bodenplatte wird mit 8 Schrauben, je zwei pro Hauswand, von unten an das Vogelhaus geschraubt. Legen Sie also die Bodenplatte mit der Unterseite nach oben auf Ihre Arbeitsplatte. Setzen Sie die vier Wände des Vogelhauses darauf. Zeichnen Sie dann den Umriss des Hauses von innen und außen mit dem Bleistift nach. Nehmen Sie das Haus wieder ab und markieren Sie nun die Schraubenlöcher mittig in der angezeichneten Kontur der Wände, mit jeweils 4 cm Abstand von den Ecken.

Bohren Sie die Löcher durch die Bodenplatte und in die Unterseite der Wände wie beschrieben vor. Befestigen Sie die Bodenplatte von unten mit Schrauben (3,5 x 35 mm). Achten Sie wieder darauf, dass die Köpfe sauber versenkt sind.

So haben Sie schnell den richtigen Dreh raus

Schraubverbindungen sind im Möbelbau eine schnelle und einfache Alternative zu Leimverbindungen. In Holz zu bohren ist allerdings anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick scheint. Hier erfahren Sie, worauf es beim Schrauben und Bohren in Holz ankommt.

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4

Zaun anbringen

4 - Zaun anbringen
Zaun anbringen

Nun bringen Sie noch einen Zaun an Ihrem Vogelhaus an. Dieser besteht aus einer kürzeren Leiste vorn und zwei längeren Leisten an den Seiten. Verschrauben Sie die seitlichen Leisten mit jeweils vier und die vordere Leiste mit drei Schrauben entsprechend der Konstruktionszeichnung der Bodenplatte. Vorbohren nicht vergessen!

Kleines Detail, große Wirkung

Möbel wirken oft gefälliger, wenn die Ecken und Kanten gebrochen, also im 45-Grad-Winkel geschliffen werden. Diese Aufgabe ist wie geschaffen für den handlichen und vielseitigen Multischleifer oder die Spezialisten für schwer zugängliche Stellen: Deltaschleifer und Varioschleifer.

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5

Satteldach herstellen

Das Satteldach wird nicht mit den Wänden verschraubt, sondern durch die Aufhängung über Kordeln mit dem Haus verbunden. Als Führung für die Kordeln bohren Sie, wie in der Konstruktionszeichnung beschrieben, noch vor dem Zusammenbau des Daches je zwei Löcher mit 10 mm Durchmesser durch die beiden Dachhälften.

Jetzt werden die zwei Dachteile zu einem Satteldach verschraubt. Zeichnen Sie die Löcher für die Schrauben wie zuvor beschrieben an, bohren Sie wieder vor und achten Sie darauf, dass die Schraubenköpfe ganz versenkt sind.

So läuft beim Schleifen alles glatt

Für Heimwerker gehört das Schleifen von Holzoberflächen zu den häufigsten Arbeiten. Zum Beispiel, um Unebenheiten und Farbreste zu entfernen oder um das Holz für weitergehende Oberflächenbehandlungen vorzubereiten.

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6

Stiel anbringen für die stehende Variante

6 - Stiel anbringen für die stehende Variante
Stiel anbringen für die stehende Variante

Wenn Sie das Vogelhaus nicht aufhängen wollen, benötigen Sie jetzt noch einen Ständer. Dafür verwenden Sie einen ganz normalen Besenstiel. Um ihn am Vogelhaus zu befestigen, nehmen Sie das Dach noch einmal ab und bohren Sie mit dem 5-mm-Bohrer ein Loch in die Mitte des Bodens. Den Besenstiel bohren Sie entsprechend mit dem 4-mm-Bohrer vor. Dann geben Sie noch etwas Leim auf den Besenstiel und befestigen ihn an der Bodenplatte, indem Sie die Schraube (4,5 x 50 mm) von oben durch den Boden hindurch am Stiel anbringen.

7

Kordel anbringen für die hängende Variante

7 - Kordel anbringen für die hängende Variante
Kordel anbringen für die hängende Variante

Für die Aufhängung benötigen Sie zwei Kordeln pro Giebelseite. Messen Sie die Länge, die Sie benötigen, und geben Sie je 10 cm dazu. Nehmen Sie zwei Kordeln und schnüren Sie jeweils einen Dübel am Ende als Halterung fest. Nun fädeln Sie die Kordeln durch das untere Loch im Giebel von innen nach außen und durch das obere Loch wieder zurück nach innen. Nun fädeln Sie die Kordeln durch die Löcher im Dach, indem Sie die eine Kordel durch das Loch auf der linken und die andere Kordel durch das Loch auf der rechten Seite des Daches führen. Auf der gegenüberliegenden Giebelseite verfahren Sie ebenso. Jetzt können Sie die Kordelenden nach Wunsch zusammenbinden und das Vogelhaus aufhängen.

8

Sichtfläche lackieren

Vor dem Lackieren sollten Sie das Dach noch einmal abnehmen, um es separat zu bearbeiten.

Falls Sie mit einem Feinsprühsystem arbeiten, füllen Sie den Lack in den Farbbehälter und verdünnen Sie ihn gegebenenfalls mit etwas Wasser. Stellen Sie an einer Versuchsplatte den Sprühstrahl an der Düse und die Farbmenge am Stellrad ein. Der Sprühstrahl kann für Flächen horizontal oder vertikal und für Kanten kegelförmig eingestellt.

Tipp zum Lackieren

Lacke sind in vielen Varianten und Preislagen erhältlich. Ausschlaggebend für die Auswahl sind Verarbeitbarkeit, Ihre technische Ausstattung zu Hause und der Anspruch an Qualität und Haltbarkeit der Oberfläche. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Wenn Sie keine größere Erfahrung mit dem Lackieren haben, empfiehlt es sich, auf einem Probestück zu üben. Das schnellste und beste Ergebnis erreichen Sie häufig mit Acryllacken. Sie sind wasserverdünnbar und lassen sich einfach und schnell mit einem Feinsprühsystem auftragen.

9

Fertig

9 - Fertig
Fertig

Fertig ist das Vogelhaus. Und damit es schnell angenommen wird, streuen Sie einfach etwas Vogelfutter hinein.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


 

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