Das Einmaleins der Materialkunde

 
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Wissenswertes über Holz, Metall und Kunststoff

Unterschiedliche Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff haben unterschiedliche Eigenschaften. Wir erklären, welche – und was Sie beim Bearbeiten wissen sollten.

Das Einmaleins der Materialkunde
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Das Einmaleins der Materialkunde

Vorgehen:

Unterschiedliche Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff haben unterschiedliche Eigenschaften. Wir erklären, welche – und was Sie beim Bearbeiten wissen sollten.

1

Holz ist das Material, das von Heimwerkern mit Abstand am häufigsten genutzt wird. Seine Eigenschaften sind abhängig davon, auf welche Weise es z. B. zu Brettern und Bohlen verarbeitet wurde.

Üblicherweise wird Holz in Weich- und Harthölzer eingeteilt. Heimische Weichhölzer sind Pappel, Weide, Linde, Birke, Erle, Fichte und Tanne. Harthölzer aus heimischen Forsten hingegen sind z. B. Buche, Kiefer, Kastanie, Esche, Nussbaum und Weißbuche.

Unter der Festigkeit von Holz versteht man den Widerstand gegen Kräfte, die von außen einwirken können, also die Zug-, Druck- oder Knickfestigkeit. Von Plastizität spricht man, wenn man das Holz biegen kann, ohne dass es in seine vorherige Form zurückspringt. Als elastisch bezeichnet man Holz, das nach dem Biegen seine ursprüngliche Form annimmt.

Für die Handbearbeitung reichen wenige Werkzeuge aus: Neben einem Schlosserhammer und einem Holz- oder Schonhammer wird ein Klöpfel (zum Schlagen auf Werkzeuge mit Holzheft) gebraucht. Speziell für Holz gibt es mehrere Bohrerarten und Stechbeitel, die zu den klassischen Tischlerwerkzeugen zählen. Außerdem sollte ein Satz Schraubendreher nicht fehlen.

2

Als zumeist hoch belastbare Materialien werden Metalle häufig beim Hausbau verwendet. Dabei sollte man beachten: Eisen und eisenhaltige Teile, die mit Wasser in Berührung kommen, sind anfällig für Rost. Lack allein bietet hier keinen ausreichenden Schutz.

Bei einem verrosteten schmiedeeisernen Zaun müssen Sie mit Rostumwandler arbeiten; er bietet einen widerstandsfähigen Haftgrund für nachfolgende Lackierungen. Kupfer benötigt keinen schützenden Anstrich, sondern entwickelt im Lauf der Jahre von selbst die geschätzte Patina. Messingteile finden sich am Haus in der Regel nur in Form von Beschlägen an Türen und Fenstern. Lackierte Messingteile kann man ohne weiteres mit einem chemischen Abbeizer behandeln. Wenn man sie danach auf Hochglanz poliert, sehen sie wieder aus wie neu. Aluminium verwendet man beim Hausbau bei Türrahmen und aluminiumlegierten Fensterrahmen. Sie sind wetterfest auch ohne schützenden Lackanstrich.

Während Hammer, Schraubendreher, Meißel und Zangen universell einsetzbar sind, braucht man zum Trennen, Formen und Verbinden von Metall spezielle Werkzeuge. Metallsägen haben fein gezahnte Sägeblätter, die spezialgehärtet sind. Bleche trennt man mit Blechscheren, und zum Trennen von Stahl gibt es Spezialblätter für Elektrostichsägen. Verbunden werden Metalle durch Verschrauben oder Vernieten (kraftschlüssig) sowie durch Verlöten oder Verschweißen (materialschlüssig).

3

Kunststoffe haben sich in so ziemlich allen Bereichen als Werkstoff durchgesetzt, da sie in vielen Eigenschaften anderen Materialien überlegen sind. Die meisten Kunststoffe, die wir im täglichen Leben benutzen, sind Thermoplaste. Diese können durch Zufuhr von Wärme geformt werden; allerdings schmelzen sie bei zu großer Hitze. Dieses Verhalten unterscheidet sie von den Duroplasten, die bei Erhitzung nicht schmelzen, sondern sich zersetzen.

Die dritte Kunststoffart bilden die Elastomere. Das wesentliche Merkmal dieser Kunststoffe ist, dass sie sich auf mindestens das Doppelte ihrer Länge dehnen lassen und beim Loslassen wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren.

Der Heimwerker muss beim Bearbeiten von Kunststoffen besonders vorsichtig und etwas geübt sein. Zum Zerteilen von Duroplasten wie Acryl oder PVC sollten Sie möglichst schnell laufende Maschinen und Sägeblätter mit hartmetallbestückten Zähnen verwenden. Außerdem müssen beim Bohren und Sägen von Duroplasten das Material und das Werkzeug immer mit einem geeigneten Mittel gekühlt werden. Folien, Weich-PVC, Plexiglas und Kunststoffröhren von 2–4 mm Stärke lassen sich problemlos mit der elektrischen Schere trennen. Achtung: Beim Schneiden von Plexiglas mit Maschinen entstehen sehr scharfkantige Späne. Zu Ihrer Sicherheit sollte die Maschine mit einer Absaugvorrichtung ausgestattet sein. Sie selbst sollten eine Schutzbrille und eine Atemschutzmaske tragen.


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